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Leistungsstark, langlebig, leise - 20.09.2018


Leistungsstark, langlebig, leise


Maschinenbau Mayr Antriebstechnik hat 1200 Mitarbeiter weltweit. Der Kopf ist in Mauerstetten

Es hilft nichts, wenn Ferdinand Mayr, Geschäftsführer in der fünften Generation, betont, das Mayr Antriebstechnik weit mehr als Aufzugstechnik entwickelt. Am Ende geht es meist doch nicht um Sicherheits- oder Wellenkupplungen in großer Variantenvielfalt, sondern um die Sicherheitsbremsen, die das Unternehmen mit Stammsitz in Mauerstetten für Staudämme, Windkraftanlagen, Bühnentechnik, Roboter und eben Aufzüge in Wolkenkratzern baut. Überall dort, wo Zuverlässigkeit gefragt ist und bewegliche Teile im Notfall punktgenau gehalten werden müssen. "Es kann sein, dass eine Sicherheitsbremse in 99,9 Prozent ihrer Lebenszeit nicht auffällt", sagte Schulungskoordinator Dr. Benedikt Biechele am Montag bei einem Besuch von 25 Mitgliedern des Marketingclubs Allgäu am Stammsitz des Unternehmens in Mauerstetten. "Bei den 0,1 Prozent ist es dann aber eben lebenswichtig."

Unter anderem mit den Sicherheitsbremsen hat es Mayr Antriebstechnik seit 1897 von einer kleinen Mühlenschreinerei bis zum Weltmarktführer gebracht - ein international agierendes Unternehmen, das laut Ferdinand Mayr nach wie vor fest im Allgäu verwurzelt ist. 1200 Mitarbeiter beschäftigt das Haus, das mit Vertretungen weltweit präsent ist und auch in Polen und China mit großen Wachstumsraten produziert. 700 Menschen arbeiten allein in Mauerstetten, wo das Unternehmen in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt hat. Neue Produktionsflächen sind entstanden.

Trotz des weltweiten Wachstums setzt Geschäftsführer Günther Klingler auf die treue Allgäuer Belegschaft, die am Stammsitz und von dort auch international Innovationen vorantreibt. "Wir können tolle Produkte und wir können Flexibilität", sagte er. Denn ein Großteil der Entwicklungen aus dem Unternehmen, das 150 Patente und Gebrauchsmuster hält, werden kundenspezifisch geliefert - das können auch mal Einzelteile sein. Doch Mayr spürt wie andere Betriebe den Fachkräftemangel, den man beispielsweise mit interessanten Angeboten für Auszubildende wettzumachen versucht.

Weithin sichtbar wird die Expansion und die "Industrie 4.0"-Philosophie in Mauerstetten vor allem durch den imposanten Rundbau "mayr.com", der heuer eröffnete. Dieses Kommunikationszentrum dient der Vernetzung, wenngleich weniger im digitalen Sinn. Dort werden Kunden und Geschäftspartner betreut, es wird geschult und an neuen Ideen gefeilt, damit die Produkte noch leistungsstärker, langlebiger und leiser werden. "Ein Hotelgast darf nachts um drei eben nichts von der Aufzugstechnik im Schacht nebenan hören", sagte Johann Eberle, Leiter Vertrieb und Marketing. Die Weltmarktführerschaft habe sich das Unternehmen hart erarbeitet. Denn gerade bei sicherheitsrelevanten Teilen setzten die Abnehmer früher auf Produkte, die bereits lange auf dem Markt und einschätzbar sind. Bis heute gelte deshalb für Mayr-Produkte: Je unauffälliger sie arbeiten, desto sicherer und besser.
(Quelle: )


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