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Apps verändern die Welt - 04.10.2017


Apps verändern die Welt


Marketing Club Internet-Spezialist Gary Boeing zeigt Geschäftsleuten, wie sie auf Smartphones und Tablets Aufmerksamkeit erzielen können

(Von Stefan Binzer) Kempten Bayerns früherer Ministerpräsident Edmund Stoiber hat einst das Erfolgsrezept des Freistaates folgendermaßen formuliert: "Mit Laptop und Lederhose". Solchermaßen trat Gary Boeing jetzt vor dem Marketing Club Allgäu im digitalen Gründerzentrum Kempten auf. In einer Hirschledernen und mit vielen Charts, die er an die Wand warf, referierte der 47-Jährige über "Mobile Apps und Mobile Marketing" - also darüber, wie in mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets Unternehmen per App ihre Werbung und Waren an den Mann bringen können.

Das mit der Lederhose von Gary Boeing hat durchaus seinen regionalen Bezug. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Apploft GmbH aus Hamburg ist ein gebürtiger Kemptener und hat hier auch sein Abitur gemacht. Dann trieb es ihn aber hinaus in die Welt zum Studium der Wirtschafts-Informatik und anschließend zu Firmen, die stark im Internet vertreten sind: Das Start-up Sporthouse.de, O2, Burda Media oder die Video-Plattform Kyte.

Seine eigene Firma Apploft gründete Boeing 2008. Mit 25 Mitarbeitern begleitet das Hamburger Spezialhaus seither "Unternehmen, um erfolgreich in der App-Welt zu sein." Dazu zählen so bekannte Namen wie Lotto Niedersachsen, VW, Hipp, Handelsblatt oder Zentis.

App ist eine Abkürzung für den Fachbegriff Applikation. Damit wird eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte beziehungsweise mobile Betriebssysteme bezeichnet. Rein rechnerisch hat jeder Mensch auf der Welt ein Handy oder Tablet. Und auf fast allen diesen Milliarden von Geräten sind Apps installiert. Ein Großteil der User nutzt die Apps für die Kommunikation mit Freunden und Verwandten oder für Spiele. Sollen bei dieser Überflutung von Nachrichten und Reizen nun auch noch Unternehmen eigene Apps anbieten? "Ja", sagt Boeing, "das sind Ankerpunkte für Themen, welche die Unternehmen setzen wollen." Ohne Apps wären Geschäftsmodelle wie jenes vom Schuh- und Mode-Lieferservice Zalando oder vom weltgrößten Taxi-Unternehmen Uber überhaupt nicht möglich.

Dem Thema entsprechend strotzte Boeings Referat vor englischen Fachausdrücken. Es ging um die beiden wesentlichen Betriebssysteme Android (Samsung) und iOS (Apple), API (Schnittstellen), App-Stores, native Apps, Web- oder Hybrid-Apps und so weiter und so fort.

Was macht nun eine erfolgreiche App aus? Auf diese Frage antwortete Boeing: "Das ist sehr, sehr individuell. Dann, wenn ein Unternehmen dadurch mehr verkauft ...".

Eine App sei auch keine einmal geschaltete statische Angelegenheit, sondern ein dynamischer Prozess. Man müsse viele Elemente ausprobieren. Funktionen, die in Europa nicht gehen, laufen plötzlich in Asien wie blöd. Es gelte also, immer auf die einzelnen Märkte und Verhaltensweisen von Zielgruppen zu achten.

Bei der technischen wie strategischen Komplexität von Apps lautete für den Präsidenten des Marketing Clubs Allgäu, Ulrich Busch, am Ende von Boeings Vortrag die Quintessenz: "Man muss sich jemand aussuchen, der sich damit auskennt. Gut, dass es so Leute gibt wie Sie." Dieses Lob freute Boeing sichtlich, der demnächst in Kempten eine Filiale seiner Apploft GmbH eröffnen will.
(Quelle: )


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