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Ruhig mal eine blutige Nase holen - 03.05.2017


Ruhig mal eine blutige Nase holen


Erfolgsautor Peter Kreuz gibt Tipps beim Marketing-Club

Oberallgäu Wer Neuland betritt und kreativ ist, der darf sich ruhig mal eine blutige Nase holen. Oft haben dies erfolgreiche Menschen erfahren. Oder wussten Sie, dass der amerikanische Sänger, Komponist und Musikproduzent Prince allein 1000 Songs geschrieben hat, bis er Erfolg hatte? Was Bestsellerautor Peter Kreuz damit sagen will? Dass es wichtig sei, über den Tellerrand zu schauen, nicht aufzugeben mit neuen Experimenten und etwas zu wagen. Denn "jemand der glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, lässt PS auf der Straße." Ulrich Busch, Präsident des Marketing-Clubs Allgäu hörte es wohl, freute sich aber wie die vielen Wirtschaftsvertreter an diesem Abend auf einen Mann mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft: der Leidenschaft, besondere Menschen aufzuspüren. Eben wie Prince, den Popstar aus den USA.

Denn Peter Kreuz, Spiegel-Bestseller-Autor, will etwas ganz einfaches: Menschen Mut machen, Batterien aufladen, eine "Massage zur geistigen Beweglichkeit" geben. Kreuz machte dazu eine Reise in verschiedene Unternehmen. Beim Blick in die Vergangenheit (wie bei der Post mit einem einst einzigen mausgrauen Telefon) zeigte der Unternehmensberater auf, wie sich die Werte von Mitarbeitern, das Potenzial eines Unternehmens, die Märkte verändert haben. Waren damals beispielsweise bei Mitarbeitern Werte wie Sorgfalt, Gehorsam, "vielleicht auch Intelligenz" gefragt, sind es heute Initiative, Kreativität, getoppt mit Leidenschaft und gesundem Menschenverstand.

Dogmen hinterfragen

Wie bekommt man gute Werte? Man hinterfragt Dogmen, sagt Kreuz. Der Satz "so ist es halt" sollte alle Alarmsignale auslösen. Experimentieren sei angesagt. Dazu gehört, Ungewöhnliches zu wagen. Beispiel: ein Krankenhaus in England, das vor der Pleite stand. Die Mitarbeiter informierten sich in ungewöhnlichen Gefilden - bei Ferrari. Dort lernten sie bei einem Pit Stop (auf deutsch: Reifenwechsel), wie jeder Handgriff sitzt, nichts dem Zufall überlassen bleibt. Genauso haben sie ihr Krankenhaus umstrukturiert, mit Erfolg, erzählt Kreuz.

Was er damit sagen will? Dass man mit offenen Augen durch die Welt gehen soll. Die Unternehmer hörten es wohl, fragten aber, wie das denn in der Praxis geht. Mal im Tagesgeschäft einen Innovationstag einlegen, rät Kreuz, das nutzen, was im Betrieb da ist und als Zeitwerkzeug etwas ganz einfaches benutzen: einen Kalender.



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